Erfahrungsbericht eines Textbrokers (Textbroker.de)

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Einleitung

Zu Testzwecken habe ich auf einigen Texterstellungsseiten Texte verfassen lassen(siehe Erfahrungsbericht eines Content.de Autors). Ein von mir vorgegebenes Thema sind Erfahrungsberichte von Autoren mit folgenden Spezifikationen:

Auftragstitel:                  Erfahrungsbericht eines Textbrokers
Qualitätsniveau:             4 Sterne (1.9 ct/Wort)
Bearbeitungszeit:           2 Tage
Anzahl Worte:                Min.: 250 Max.: 350 Tatsächlich: 398
Keyworddichte:              1-1.5% (Keywörter sind 1. Erfahrung und 2. Content.de)

Gesamtkosten:             6.95 Euro

Der folgende Erfahrungsbericht des Textbrokers zeigt, dass negative Einstellungen und Meinungen zum Thema Crowdsourcing auf FSS-Plattformen oft von Personen stammen, die nur für sehr kurze Zeit auf der Seite aktiv waren:

Erfahrungsbericht eines Textbrokers

Liest man Erfahrungsberichte in einschlägigen Foren, fällt oft eine sehr kritische Haltung gegenüber textbroker.de auf. Allerdings stammen diese Kommentare meistens von Leuten, die nur sehr kurze Zeit Texte verfasst haben und keine nennenswerte Textbroker Erfahrung haben. Dies beginnt mit der Einstufung, denn bei jedem neuen Autor wird anhand eines Probetextes festgelegt, in welcher Qualitätsstufe er Texte schreiben kann. Die Bezahlung unterscheidet sich dementsprechend zum Teil erheblich. Ich wurde zu Beginn bereits mit Stufe 4 bewertet (Stufe 5 wird nur an professionelle Schreiber mit journalistischer Qualität vergeben) und hatte keine Schwierigkeiten, das Niveau zu halten. Im Gegenteil: Inzwischen wurde ich auf Stufe 5 aufgewertet und kann seitdem auch die hoch lukrativen Texte dieser Kategorie übernehmen. Der Qualitätsanspruch von Textbroker ist aber entsprechend hoch – und daran scheitern viele von denen, die sich kritisch über das Portal äußern.

Geduld zahlt sich aus

Einer der Vorteile von Textbroker ist, dass du ohne große Formalitäten sofort loslegen kannst. Außerdem gibt es bei keinem anderen Portal eine so große Auswahl an Aufträgen. Natürlich gibt es auch Zeiten, zu denen du keine geeigneten Texte findest, doch bei entsprechenden Fähigkeiten lassen sich ohne großen Aufwand nebenher einige Hundert Euro im Monat hinzu verdienen. Da neben der reinen Schreibarbeit auch Rechercheaufwand anfällt, konzentrierst du dich am besten auf die Themen, mit denen du dich bereits auskennst. Liefert man gute Arbeit ab, kommen früher oder später auch Direct Orders, die häufig Folgeaufträge nach sich ziehen. Die Nachteile von Textbroker liegen in erster Linie bei den Auftraggebern. So mangelt es offenbar häufig an der Fähigkeit, Vorstellungen in klare Anweisungen zu fassen. Manchmal sind die Ansprüche auch schlicht überzogen, wenn beispielsweise in einen Text von 200 Wörtern Länge über 80 Keywords eingebaut werden sollen. Als Autor lernst du aber recht schnell, die Aufträge entsprechend zu filtern. Stark verbessert wurde inzwischen die Suchmaske für die Auftragsliste, die früher mühsam durchsucht werden musste. Auszahlungen können inzwischen wöchentlich angefordert werden; dies war früher nur monatlich möglich. Die Kommunikation mit den Kunden wird auf textbroker.de vom Administrator mitgelesen, wodurch Verstöße gegen die AGB verhindert werden sollen. Allerdings erschwert diese Politik auch manchmal unnötig den Abstimmungsprozess mit Kunden.

Fazit

Wer mit Textbroker Erfahrung hat, kann bestätigen, dass es einige Geduld braucht, bis sich ein regelmäßiger Erfolg einstellt. Doch es zahlt sich aus, am Ball zu bleiben, denn viele Kunden kommen immer wieder auf gute Texter zurück. Wunder solltest du allerdings gerade zu Beginn nicht erwarten.

 

Jérôme Schwarzkopf, St. Gallen

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